Normalerweise nehmen wir Biotin
in ausreichender Menge mit der
Nahrung auf. Man bezeichnet Biotin
bzw. Vitamin H deshalb als
»essentielles« Vitamin. Durch einseitige
Ernährung, Alkoholgenuß oder Diäten
zum Beispiel kann es zu einem Absinken
des Biotinspiegels im Blut kommen
und dadurch Haut, Haare und Nägel
in großem Maße beeinflussen.
Auch bei Schwangeren wird häufig
ein Biotinmangel festgestellt.
Um einen vorhandenen Biotin-Mangel
auszugleichen, müssen die Biotinspeicher
unseres Körpers wieder
aufgefüllt werden. Der Einbau des »Nachschub-Biotins«
erfolgt gleich in der Wurzel, denn hier
befinden sich Zellen, die Biotin
benötigen, um das wichtige Keratin zu
bilden! Eine über einen längeren
Zeitraum durchgeführte Kur
unterstützt so den gesunden Aufbau
von Haut, Haaren und Nägeln -
sichtbar und spürbar.
Wirkstoff:
Biotin
Zusammensetzung:
1 Tablette Deacura enthält 5 mg Biotin.
Anwendungsgebiete:
Prophylaxe und Therapie
von Biotin-Mangelzuständen.
Indikation:
1. Prophylaxe und Therapie von Biotin-Mangelzuständen.
(Zur Prophylaxe sind weniger als 0,2 mg Biotin am Tag ausreichend.)
2. Therapie von Biotin-Mangelzuständen beim sehr seltenen Biotin-abhängigen, multiplen Carboxylasemangel.
Hinweise:
- Mangelerscheinungen treten beim Menschen normalerweise nicht auf. Allerdings kann durch die Einnahme sehr großer Mengen von rohem Eiklar eine Mangeldermatitis, der sogenannte Eier-Eiweißschaden, ausgelöst werden. Eier-Eiweiß enthält das Glukoprotein Avidin, das mit Biotin einen stabilen Komplex eingeht, welcher im Gastrointestinaltrakt nicht aufgespalten werden kann. Auf diese Weise kann das Biotin dem Körper nicht zur Verfügung stehen und ein Biotinmangel entstehen.
- Darüber hinaus ist beim multiplen Carboxylasemangel der Biotinbedarf aufgrund eines genetischen Defektes erhöht. Ein ausgeprägter Mangel manifestiert sich an Haut und Anhangsgebilden und hat auch spezifisch psychiatrische Symptome und gastrointestinale Störungen zur Folge.
Wirkstoffe:
Biotin
Dieser Artikel ist apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.